Kategorie: Meinung
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Geld, Geiz und Begegnung
Gedanken zur Wertschätzung eines Strassenkünstlers. Wollen wir wirklich alle nur Geld oder doch lieber Anerkennung? Ich bin unterwegs in der Schweiz – ohne Bewilligung. Ich schaue, dass ich für mich bleibe, singe zu meinen Liedern und versuche, etwas gegen die spürbare Ablehnung zu tun. Mein Musik-Bingo scheitert: Die Leute wiegeln ab, ein kurzes „Nein, danke“.…
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Künstler und Dialog willkommen?
Voller Vorfreude bin 90 Minuten vor einem offiziellen Konzertbeginn zum Künstlerhaus Boswil gereist. Im Gepäck: meine Gitarre und mein Musik-Bingo, um mit den Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen. Ich habe mich nach künstlerischen, musikalischen Spirit gesehnt – dem Gefühl eines echten Künstlerhauses, in dem Kunst gelebt und geatmet wird. Die ersten Begegnungen am…
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Sondernutzungsgebühr für chillen?
Wir lieben unsere Städte, unsere Plätze und Ecken, wo man einfach mal abhängen, quatschen und die Seele baumeln lassen kann. Was gehört dazu? Richtig: Sound, Beats, Live-Musik, die einfach passiert. Spontan, ungezwungen, als echter Dialog zwischen Künstlern und Leuten. Aber Moment mal. Sobald ein Musiker seine Gitarre auspackt, schlägt die Bürokratie zu: Sondernutzung! 🤦♀️ Ernsthaft?…
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68er – Musik Herzschlag des Protests
Beim Singen klimpert eine 2-Franken-Münze im Hut. Prägejahr 1968. Man dreht sie um und hat plötzlich mehr in der Hand als nur Geld: ein Symbol für ein rebellisches Jahr, in dem die Jugend aufstand und die Welt verändern wollte. Und Mutter Helvetia steht Kopf. „Make love, not war“ ; ein Spruch, eine Haltung. Sie richtete…
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Mit Geld wird alles einfacher – Sponsorensuche in Locarno
Mit Geld wird alles einfacher, deswegen gehen wir auf Sponsorensuche. Denn mit Geld können wir Künstler oder Sozialwerke unterstützen. Einen ersten Versuch wagen wir in Locarno. Ein Film über die beiden Initiatoren Michelangelo D’Anella und Stephan Zurfluh wäre eine tolle Sache. Wie ist es, “Frei wie der Wind” als musikalische Bewegung zu etablieren? Wie können…
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Wie wäre es als Strassenmusikant?
Vor allem in kleinen Städten läuft wenig mit Strassenkunst. Gebühren sind dort selten, doch es hat wenig Publikum. Künstler wollen etwas verdienen, wenn sie aus Osteuropa anreisen, müssen sie die Kosten für Übernachtung und Verpflegung tragen. Meistens genügt vorzusprechen und die Bewilligung einzuholen. Die zuständige Behörde, meistens die Polizei, wird diese erteilen, wenn auch nur…
