Mit Geld wird alles einfacher, deswegen gehen wir auf Sponsorensuche. Denn mit Geld können wir Künstler oder Sozialwerke unterstützen. Einen ersten Versuch wagen wir in Locarno.
Ein Film über die beiden Initiatoren Michelangelo D’Anella und Stephan Zurfluh wäre eine tolle Sache. Wie ist es, “Frei wie der Wind” als musikalische Bewegung zu etablieren? Wie können wir den öffentlichen Raum besser nutzen. Welche Steine werden in den Weg gelegt? Wer unterstützt uns?
Deswegen haben wir einen Flyer für unseren Besuch des Filmfestival Locarno entworfen.

Die Idee mit dem Film ist lustig. Bestimmt entstehen noch viele schöne Anregungen Filme über «Frei wie der Wind» zu drehen. Michelangelo hat in vielen Filmen als Komparse mitgewirkt.


In Locarno sind wir erstmal gescheitert. Es ist eine Krux mit dem Geld. Musik ist immer in unseren Köpfen. Doch wer sie macht, hätte gerne Geld. Applaus ist schön, doch nur mit Geld kann im Restaurant was gegessen werden.
Von Auftritten leben ist für viele Musiker eine Illusion. Manches Mal sind nicht mal die Kosten gedeckt. Die Gelder wandern zu den bekannte Künstlern. Die Strassenmusiker müssen Gebühren zahlen, wenn sie den öffentlichen Raum beleben – Sondernutzung.
Dabei ist Musik Können und Herzblut wie jedes Handwerk. Vielleicht sollten wir uns öfters fragen: Was ist uns Musik und Begegnung wirklich wert?


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